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Der über 90-jährige Jacob Jankowski beobachtet wie ein
Zirkus vor dem Altersheim, in dem er lebt, aufgebaut wird.
Erinnerungen werden in ihm wach. Vor 70 Jahren hat er sein Studium
als Tierarzt abgebrochen. Seine Eltern waren tödlich verunglückt und
hatten ihn mittellos zurück gelassen. Er kam zum Zirkus. Abwechselnd
werden Erinnerungen an die Zeit und dann wieder die Gegenwart im Heim
beschrieben.
Ganz besonders ergreift mich seine Gegenwart im Heim.
"Die Anfänge des Altwerden - man fängt an, Wörter zu
vergessen: Sie liegen einem auf der Zunge, aber anstatt sich
schließlich von ihr zu lösen, bleiben sie kleben. Man geht nach
oben, um etwas zu holen , und wenn man dort angekommen ist, weiß man
nicht mehr was man wollte. Man spricht sein Kind mit dem Namen aller
anderen Kinder und sogar mit dem des Hundes an , bevor einem der
richtige einfällt".
Dann im Heim als ihn die
Pflegrein betüttelt, meint er: "ich kann ihnen sagen, ich bin es
gründlich leid, dass jeder meint, er wüsste besser , was ich
will, als ich selbst."
Sein Besuch, er meint:
"Was habe ich schon zu berichten? Ich erlebe ja nichts mehr. So
ist es wenn man alt wird, und ich glaube, genau da liegt der Hund
begraben. Ich bin noch nicht bereit, alt zu sein.
Das Buch endet - ich musste
weinen. Der alte Herr wartet auf seine Angehörigen, damit sie mit
ihm zum Zirkus gehen. Er bekommt jeden Sonntag von seinen
Angehörigen Besuch. Diese wechseln sich dabei ab. Diesmal wäre sein
Sohn dran gewesen. Er hat es aber vergessen. Herr Jankowski versucht
aus eigener Kraft zur Vorstellung zu kommen. Er trifft auf dem Weg
den Zirkusdirektor. Die Beiden kommen ins Gespräch und der alte Herr
berichtet von seinen Zirkus-Erlebnissen. Der Direktor ist so
ergriffen, dass er beschließt den alten Herrn mit auf die Reise zu
nehmen.
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