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Mein Bruder, der Hundebeschützer

Wie so oft, lag mein Bruder zum Mittagsschlaf auf der Liege auf der Terrasse seines Hauses. Es gewitterte zwar, aber ihn und seinen Hund störte das weiter nicht. Sie lagen ja wettergeschützt unter dem Balkon des ersten Stockes. Filou lag wie immer neben der Liege auf einer Decke. Wieder donnerte und blitze es. Mein Bruder streichelte im Halbschlaf zur Beruhigung seinen „kleinen“ Hund. „Komisch“, dachte er, „ist Filou gewachsen“. Dann kuckte er - wer saß da neben seinem Filou und genoss sein beruhigendes Streicheln - ein großer Hund aus der Nachbarschaft. Das Tier hatte wohl große Angst vor Gewitter und war darum zu meinem Bruder geflohen (über mehrere Zäune gesprungen). Später irgendwann rannte er bei einem Gewitter gleich bei meinem Bruder ins Haus und brachte sich in der Küche bei meinem Bruder in Sicherheit. 

Was mich bei dieser Geschichte so berührt. Dieser Hund muss meinen Bruder doch sehr gemocht haben und mein Bruder muss ihm ein Gefühl der Sicherheit gegeben haben.

Aber ich kann den Hund verstehen, mein Bruder ist auch ein sehr guter Mensch und er hilft auch immer allen Schwächeren. Ganz besonders setzt er sich immer wieder für Tiere ein. Man kann es auch bei der Geschichte mit seinem Erbhund nachlesen. Irgendwie muss der Hund das gespürt haben, denn so wie mein Bruder erzählte, kennt er die Familie des Hundes nur flüchtig und auch den Hund nur so vom Vorbeigehen. 

 

 

 

 

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